Église Saint-Symphorien de Charmont-sous-Barbuise, Klassifiziertes Baudenkmal und Kirche in Charmont-sous-Barbuise, Frankreich
Die Église Saint-Symphorien de Charmont-sous-Barbuise ist eine klassifizierte historische Kirche aus Kalkstein, die im Dorf Charmont-sous-Barbuise im Departement Aube, Region Grand Est, steht. Sie hat einen rechteckigen Grundriss, ein Satteldach aus Ziegeln und einen kleinen Glockenturm an der Vorderseite.
Die Kirche wurde hauptsächlich im 16. Jahrhundert erbaut und gehörte zur Diözese Troyes. Dokumente aus dem Jahr 1199 belegen bereits die Existenz einer Kirchenzehnt an diesem Ort, was auf eine noch ältere religiöse Nutzung des Geländes hindeutet.
Der Name Saint-Symphorien bezieht sich auf einen frühchristlichen Märtyrer, der in der Region Burgund verehrt wird. Im Inneren befinden sich eine Pietà-Statue, eine Barbarastatue sowie ein bemaltes Relief einer Hubertusjagd, die man noch heute betrachten kann.
Die Kirche liegt im Zentrum des Dorfes und ist gut zu Fuß erreichbar. Sie ist vor allem zu besonderen Anlässen zugänglich, daher lohnt es sich, vor dem Besuch bei der Gemeindeverwaltung nachzufragen.
Im Inneren befindet sich eine hölzerne Empore über dem Eingang, die aus neun Tafeln besteht, von denen jede ein Wappen trägt. Dieses Element ist in einer Dorfkirche dieser Größe ungewöhnlich und deutet auf Verbindungen zu lokalen Adelsfamilien hin.
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