Église Sainte-Marie-Madeleine d'Albi, Katholische Kirche in Albi, Frankreich
Die Église Sainte-Marie-Madeleine d'Albi ist eine römisch-katholische Kirche mit einer zweigeschossigen Kolonnaden-Fassade, die Säulen im dorischen Stil im unteren Bereich und ionische Säulen oben zeigt. Das Gebäude präsentiert einen neoklassischen Baustil mit klaren Linien und symmetrischen Proportionen, der die Architektur des 19. Jahrhunderts charakterisiert.
Das Gebäude wurde zwischen 1848 und 1851 vom Architekten Julien Rivet auf dem Gelände einer ehemaligen Kapuzinerkonvents-Kapelle errichtet. Der Neubau entstand zu einer Zeit, in der die religiöse Architektur in Frankreich unter dem Einfluss klassischer Stilformen stand.
Der Chor wurde 1863 von Romain Cazes, einem Schüler von Ingres, mit Gemälden ausgestattet, die den künstlerischen Geschmack des 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Eine polychrome Holzstatue des Heiligen Johannes des Täufers steht ebenfalls in der Kirche und zeigt die religiöse Verehrung dieser Zeit.
Die Kirche ist an vielen Wochentagen über längere Zeit zugänglich und bietet Besuchern Gelegenheit, die Innenausstattung in Ruhe zu besichtigen. Die Sonntagsmesse findet zu einer festen Zeit statt, sodass Besucher dies bei ihrer Planung berücksichtigen sollten.
Das Instrument von 1887, das von Théodore Puget Père et Fils erbaut wurde, verfügt über 22 Register und steht unter Denkmalschutz. Dieses Orgel ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Handwerkstradition des 19. Jahrhunderts und eine Seltenheit in der Kirchenarchitektur der Region.
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