Île aux Épis, Flussinsel im Stadtteil Port du Rhin, Straßburg, Frankreich
Île aux Épis ist eine Flusssinsel in Straßburg, die zwischen dem Rhein im Osten und den Hafenbecken Vauban und René Graff im Westen liegt. Der nördliche Bereich wird von Industrieanlagen geprägt, während der südliche Teil mit Wohngebieten und Grünflächen ausgestattet ist.
Während der Zeit der Französischen Revolution war die Insel eine neutrale Grenzzone und Schauplatz der Übergabe von Marie-Antoinette an der Grenze im Jahr 1770. Diese Rolle als Vermittlungsort prägte die strategische Bedeutung des Ortes zwischen Frankreich und den deutschen Gebieten.
Der südliche Teil der Insel beherbergt Wohnsiedlungen und den Garten der zwei Flüsse, der französische und deutsche Gebiete über den Rhein hinweg verbindet. Dieser Garten symbolisiert die Nähe zwischen den beiden Ufern und wird von Besuchern als Ort der Begegnung wahrgenommen.
Die Insel ist mit Auto oder Fahrrad über mehrere Brücken erreichbar und bietet Zugang zu industriellen Bereichen sowie zum öffentlichen Garten im Süden. Beste Besuchszeit ist das Jahr über, besonders der südliche Bereich mit ausreichend Platz zum Spazieren.
Unter Wasser befinden sich zahlreiche Buhnen, die senkrecht zur Strömung angeordnet sind und den Fluss verlangsamen sollen. Diese untergetauchten Strukturen sind ein wichtiges Merkmal der Flussdynamik des Ortes, obwohl sie für Besucher normalerweise nicht sichtbar sind.
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