Church of Sainte-Thérèse-de-l'Enfant-Jésus, Katholische Kirche in Élisabethville, Aubergenville, Frankreich.
Die Kirche Sainte-Thérèse-de-l'Enfant-Jésus, heute Édifice culturel Sainte-Thérèse, ist eine entweihte Stahlbetonkirche an der place de Louvain in Élisabethville (Aubergenville). Sie hat ein einziges, 20 Meter hohes Schiff, einen 45 Meter hohen Turm und eine Westfassade mit 35 Statuen, die Carlo Sarrabezolles in sechs Wochen direkt in den frischen Beton schnitt. Die blaue Tür von Raymond Subes öffnet sich ganz und verlängert so das Schiff.
Das Bauwerk entstand ab September 1927 nach Plänen des Architekten Paul Tournon mit Unterstützung eines Komitees unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth. Die Fertigstellung und Weihe erfolgten in den folgenden Jahren als bedeutendes Projekt der Region.
Die Kirche wurde als Votivkapelle für die heilige Therese von Lisieux gestiftet, als Zeichen der deutsch-französischen—genauer französisch-belgischen—Freundschaft; der Name Élisabethville erinnert an Königin Elisabeth von Belgien. Die blaue Tür trägt die Symbole der vier Evangelisten, die Fassade zeigt die Wappen Belgiens und Frankreichs. Entweiht dient sie heute kulturellen Veranstaltungen.
Das Gebäude steht an der place de Louvain in der Wohnsiedlung Élisabethville, Gemeinde Aubergenville (Yvelines). 1997 wurde es entweiht und wird heute als Kulturstätte genutzt; der Zugang hängt von Führungen und Veranstaltungen ab, nicht von Gemeindegottesdiensten. Das Eingangstor öffnet sich vollständig und verlängert den Kirchenraum bei großen Feiern.
Die 35 Statuen der Fassade wurden von Carlo Sarrabezolles in sechs Wochen direkt in den frischen Beton gehauen. Die zentrale Figur, Kardinal Mercier, entstand an einem einzigen Tag, von 6 bis 18 Uhr. Suchen Sie die Engel, die Modelle von im Ersten Weltkrieg zerstörten Kirchen tragen.
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