Île de la Pierre Percée, Insel in Frankreich
Die Île de la Pierre Percée ist ein kleiner Felsenrücken in der Bucht von La Baule mit einer einzigartigen natürlichen Öffnung, die seinen Mittelpunkt durchquert. Der Felsen erstreckt sich über eine Länge von etwa 1 Kilometer (0,6 Meilen) und misst etwa 2.500 Quadratmeter an Fläche, mit einer rauen Oberfläche, die von Wind und Wellen geformt wurde.
Der Felsenrücken hat Schriftsteller wie Jules Sandeau inspiriert, der 1871 den Roman 'Die Felsenbucht der Möwen' veröffentlichte. Die Insel war seit jeher ein bekannter Orientierungspunkt für Fischer und Seefahrer in der Region.
Die Insel verdankt ihren Namen dem charakteristischen Loch in ihrer Felsenformation, das sie von einer Seite zur anderen durchbohrt. Das Loch entstand durch die Einwirkung von Wind und Wasser über Jahrhunderte und ist heute das prägende Merkmal, das Besucher und Einheimische gleichermaßen anzieht.
Die Insel ist am besten vom Wasser aus zu sehen, wobei Bootsausflüge von der nahegelegenen Küste verfügbar sind. Bei Flut ist der Felsen vollständig umgeben von Wasser, bei Ebbe können Teile der Felsformationen vom Strand aus sichtbar werden.
Eine lokale Legende erzählt von einem Pirat namens Gilles Daviot, der im 18. Jahrhundert auf dieser Insel ausgesetzt wurde und angeblich das Loch in den Felsen grub, um den Horizont zu sehen. Diese Überlieferung verbindet Geschichte, Mythos und Naturwissenschaft auf geheimnisvolle Weise.
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