Émetteur de Saint−Assise, Funkübertragungsanlage in Seine-Port, Frankreich
Der Émetteur de Saint-Assise ist ein Transmitteromplex, der sich über drei Gemeinden erstreckt und mehrere Sendemasten in der Höhe von etwa 250 Metern aufweist. Die Anlage besteht aus spezialisierter Ausrüstung zur Übertragung von Langwellensignalen, die sich über große geografische Entfernungen erstrecken.
Die Anlage wurde 1921 als Radiokommunikationszentrum gegründet und war damals die leistungsstärkste Sendeanlage der Welt. Während des Zweiten Weltkriegs diente sie der deutschen Marine als wichtiges Kommunikationszentrum.
Die Anlage hat seinen Namen von dem heiligen Assise und dient als wichtiges Kommunikationszentrum, das tief in der französischen Marinhistorie verwurzelt ist. Besucher können die Bedeutung dieses Ortes für die nationale Sicherheit und die Verbindung zu entfernten Flotten nachvollziehen.
Die Anlage ist für Besucher nicht ohne spezielle Genehmigung zugänglich, da sie sich auf Marineeigentum befindet und weiterhin unter Militärkontrolle steht. Die beste Möglichkeit, die Sendemasten zu beobachten, besteht darin, sie von öffentlichen Wegen in der Nähe aus zu betrachten.
Die Anlage nutzt spezialisierte Alexanderson-Alternatoren, historische Ausrüstung, die Telegramme mit hoher Geschwindigkeit über Kontinente hinweg verarbeitet. Diese technischen Überbleibsel ermöglichen es, die mechanischen Wunder der frühen Langwellenkommunikation zu verstehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.