Église du Sacré-Coeur de Gentilly, Neuromanische Kirche in Gentilly, Frankreich
Die Église du Sacré-Cœur de Gentilly ist eine neuromanische und neobyzantinische Kirche aus Stahlbeton, die mit Platten aus Saint-Maximin-Kalkstein verkleidet ist. Ihr 62 Meter hoher Glockenturm erhebt sich von einem quadratischen Sockel zu einer spitz zulaufenden Turmspitze mit Kreuz, mit einem offenen Glockenstuhl, der von vier Bronzeengeln flankiert wird. Die Fassade hat ein Giebelportal mit einer großen bogenförmigen Nische, die mit Reliefskulpturen gefüllt ist, darunter ein zentraler Christus in Majestät.
Die Kirche entstand, weil die Gründer der Cité internationale universitaire de Paris einen laizistischen Campus wollten, auf dem kein Gotteshaus stehen durfte. Abt Robert Picard de La Vacquerie, Kaplan der ausländischen katholischen Studenten, bat den Industriellen Pierre Lebaudy, eine Kirche auf einem privaten Grundstück in der Nähe zu finanzieren; dessen Witwe erfüllte nach seinem Tod 1929 sein Gelübde. Pierre Paquet und sein Sohn Jean-Pierre zeichneten 1931 die Pläne, und 1936 weihte Kardinal Verdier das Gebäude.
Seit 1979 ist die Kirche der portugiesischen katholischen Gemeinde zugewiesen, die hier ihre Gottesdienste feiert. Der Name stammt von der Weihe an das Herz Jesu bei der Konsekration 1936 durch Kardinal Verdier. Über den Türen des Nordportals ist der 1936 von Georges Saupique geschaffene Christus in Majestät zu sehen.
Die Kirche liegt in der Nähe der Pariser Ringstraße und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, insbesondere über die Bahn. Besucher können das Gelände tagsüber besichtigen, wobei die beste Aussicht auf die Fassade von der Straße aus zu haben ist.
Die Kirche entstand außerhalb des Geländes der Cité internationale universitaire, das laizistisch bleiben sollte: Abt Robert Picard de La Vacquerie, Seelsorger der ausländischen katholischen Studenten, sammelte das Geld auf einem Privatgrundstück. Der Industrielle Pierre Lebaudy sagte die Finanzierung zu, und seine Witwe erfüllte das Versprechen nach seinem Tod 1929. Seit 1979 ist die Kirche der portugiesischen katholischen Gemeinde anvertraut.
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