Château de Cinq-Mars-la-Pile, Mittelalterliche Festung in Cinq-Mars-la-Pile, Frankreich.
Das Château de Cinq-Mars-la-Pile ist eine Festung in Frankreich mit zwei Rundtürmen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Diese Türme sind durch breite Gräben verbunden, die im 16. Jahrhundert erneuert wurden, und zeigen die Entwicklung der Wehranlage über mehrere Epochen.
Die Festung entstand im Mittelalter und erfuhr während der Renaissance Umbauten, insbesondere im 16. Jahrhundert. Im Jahr 1642 ordnete Kardinal Richelieu ihre Zerstörung an, nachdem Henri de Ruzé d'Effiat, ein Günstling von König Ludwig XIII., hingerichtet worden war.
Die Anlage zeigt typische Merkmale mittelalterlicher Wehrhaftigkeit mit ihren Rundtürmen und dem Wachhaus, das zwischen den beiden Türmen einen zentralen Punkt bildete. Besucher können die steinernen Wendeltreppen in den zylindrischen Türmen erkunden und nachvollziehen, wie Verteidiger die Festung nutzten.
Das Gelände ist teilweise zugänglich, allerdings sollte man auf unebene Wege und steile Treppen in den Türmen rechnen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe anzuziehen und die aktuellen Öffnungszeiten vor dem Besuch zu überprüfen, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Eine dreieckige Struktur namens Eperon erstreckt sich von der Südostseite der Anlage und endet in einem Bartisan, der strategisch an der Spitze platziert ist. Diese ungewöhnliche Form war ein innovativer Ansatz zur Verteidigung, der es den Verteidigern ermöglichte, herannahende Angreifer von mehreren Winkeln aus zu beobachten.
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