Panthéon Bouddhique, Asiatisches Kunstmuseum im Hôtel d'Heidelbach, Paris, Frankreich
Das Panthéon Bouddhique ist ein Kunstmuseum in einem ehemaligen Privatmansion an der Avenue d'Iéna und beherbergt etwa 250 japanische Kunstwerke und chinesische Artefakte. Das Gebäude zeigt religiöse und künstlerische Objekte in einem historischen Rahmen, der die Sammlungsstücke in ihrem ursprünglichen Kontext präsentiert.
Das Gebäude wurde 1913 vom Architekten René Sergent für den Bankier Alfred Heidelbach erbaut und spiegelt die Architektur dieser Epoche wider. 1955 wurde es vom Guimet-Museum erworben und fungiert seitdem als Zweigstelle für die asiatische Kunstsammlung.
Das Museum arrangiert seine Werke nach buddhistischen Tempelstrukturen und ordnet sie nach Heiligen, Shinto-Gottheiten, Weisheitskönigen, Bodhisattvas und Buddhas. Diese Anordnung hilft Besuchern, die spirituelle Bedeutung jedes Objekts besser zu verstehen.
Das Museum liegt im 16. Arrondissement und ist über öffentliche Verkehrsmittel gut erreichbar. Ein japanischer Teepavilion im Gebäude bietet Besucher die Möglichkeit, traditionelle Teezeremonien nach Reservierung zu erleben.
Die Sammlung geht auf Émile Étienne Guimets Reise nach Japan im Jahr 1876 zurück, als er faszinierende Kunstwerke und Objekte mitbrachte. Diese frühen Erwerbungen bilden den Kern des heutigen Museums und zeigen, wie westliche Sammler Asien entdeckten.
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