Deutsche Kriegsgräberstätte Bourdon, Deutscher Soldatenfriedhof in Bourdon, Frankreich
Die Deutsche Kriegsgräberstätte Bourdon ist ein Friedhof des Zweiten Weltkriegs, gestaltet vom Architekten Paul Schmitthenner. Ein zehn Meter hoher Rundbau mit zwölf Metern Durchmesser beherbergt die Marmorplastik „Die Mutter“ von Gerhard Marcks. Vom Rundbau führt ein Weg zum zwölf Meter hohen Hochkreuz, gesäumt von 44 Grabblöcken mit Kreuzen aus Kalkstein, auf deren beiden Seiten je drei Namen verzeichnet sind.
Die Kriegsgräberstätte ist ein Sammelfriedhof für deutsche Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs in den Départements Somme, Nord und Pas-de-Calais starben. Hier ruhen die beim Vorstoß Richtung Ärmelkanalküste im Mai 1940 Gefallenen, die beim Rückzug Ende August/Anfang September 1944 Gestorbenen sowie in Gefangenschaft verstorbene Soldaten. Im Jahr 2006 wurde ein erst dann geborgener deutscher Jagdflieger hier beigesetzt; an der Beisetzung nahmen die Bürgermeisterin von Bourdon und eine englische Historikerfamilie teil.
Die Marmorplastik „Die Mutter“ von Gerhard Marcks steht im Inneren des zehn Meter hohen Rundbaus mit zwölf Metern Durchmesser. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterhält die Anlage im Austausch mit dem Gemeinderat von Bourdon; deutsche und französische Jugendliche und junge französische Soldaten helfen bei der Pflege. An der Beisetzung eines erst 2006 geborgenen deutschen Jagdfliegers nahmen eine englische Historikerfamilie und eine deutsch-französische Trauergemeinde teil, darunter die Bürgermeisterin von Bourdon.
Die Anlage liegt 18,5 Kilometer nordwestlich von Amiens im Département Somme auf dem Gebiet der Gemeinde Bourdon. Vom zehn Meter hohen Rundbau führt der Weg zum zwölf Meter hohen Hochkreuz, wobei die 44 Grabblöcke beiderseits des Weges angeordnet sind. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterhält das Gelände und die Gräber.
Der Rundbau ist zehn Meter hoch und zwölf Meter breit und beherbergt die Marmorplastik „Die Mutter“ von Gerhard Marcks. Von ihm führt ein Weg zum zwölf Meter hohen Hochkreuz, gesäumt von 44 Grabblöcken. Die Kreuze sind aus Kalkstein, auf jeder Seite stehen drei Namen.
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