Plateau de Bure Interferometer, Radiointerferometer am Pic de Bure Berg nahe Grenoble, Frankreich
Das Plateau de Bure Interferometer ist eine Radiobeobachtungsanlage auf einem Berg in der Nähe von Grenoble mit mehreren großen Antennen zur Himmelserkennung. Die Antennen waren in einem Gitterwerk angeordnet, das über eine große Fläche verteilt lag, um feine Beobachtungen im Millimeterwellenbereich zu ermöglichen.
Die Anlage wurde Ende der 1980er Jahre gebaut und begann kurz darauf mit ihren Beobachtungen des Weltalls. Nach mehr als zwei Jahrzehnten der Arbeit wurde sie durch ein moderneres Observatorium ersetzt.
Das Observatorium zog Wissenschaftler aus verschiedenen europäischen Ländern an, die zusammen an Fragen der Astronomie arbeiteten. Die gemeinsame Forschung prägte das wissenschaftliche Verständnis von Gaswolken im All.
Das Gelände liegt auf einem Berg in großer Höhe und ist für Besucher normalerweise nicht ohne Genehmigung zugänglich. Wer kommt, sollte mit kaltem Wetter und rarefizierter Luft rechnen.
Die extreme Höhenlage war kein Zufall, sondern wurde speziell gewählt, weil die dünne Luft und der Mangel an Wasserdampf bessere Beobachtungen ermöglichten. Diese geografische Besonderheit machte die Stelle ideal für die Erkennung schwacher kosmischer Signale.
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