Aqueduct of Saintes, Römischer Aquädukt im Département Charente-Maritime, Frankreich
Das Aquädukt von Saintes ist eine römische Wasserleitungsanlage, die sich über eine große Strecke erstreckt und aus offenen Kanälen sowie unterirdischen Abschnitten besteht. Das System nutzte verschiedene Konstruktionsarten, darunter gemauerte Kanäle und Bogenkonstruktionen, um Wasser über hügeliges Gelände zu transportieren.
Das erste Aquädukt wurde in der frühen römischen Zeit erbaut, um die Stadt mit Wasser zu versorgen, und später wurde eine zweite Anlage hinzugefügt, um den wachsenden Bedarf zu decken. Diese Erweiterungen zeigen, wie das System über die Zeit hinweg an die sich ändernden Anforderungen der Bevölkerung angepasst wurde.
Die Überreste zeigen unterschiedliche Baustile aus verschiedenen Jahrhunderten, wobei Steinbogenkonstruktionen und gemauerte Kanäle die römische Handwerkskunst widerspiegeln. Besucher können heute noch erkennen, wie die Römer praktische Lösungen schufen, um Wasser über große Entfernungen zu transportieren.
Die besten Aussichtspunkte sind dort, wo die sichtbaren Bögen und Kanäle das System zeigen, besonders in den offenen Abschnitten und an den erhaltenen Strukturen. Die unterirdischen Passagen sind nicht öffentlich zugänglich, daher konzentrieren sich Besuche auf die sichtbaren Überreste an der Oberfläche.
Eine bemerkenswerte unterirdische Passage verbindet zwei Gemeinden in der Tiefe und zeigt die außergewöhnliche Ingenieurskunst der Römer unter schwierigen Bedingungen. Dieses verborgene Tunnelsystem demonstriert, dass die römischen Erbauer bereit waren, massive Anstrengungen zu unternehmen, um ihre Wasserziele zu erreichen.
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