Palais de Chaillot, Palast im Trocadéro-Viertel des 16. Arrondissements, Frankreich
Der Palais de Chaillot ist ein Palast im Stadtteil Trocadéro im 16. Arrondissement von Paris, der aus zwei getrennten Flügeln besteht, die einen weiten Bogen mit zentralen Pavillons bilden. Die beiden Flügel umfassen einen offenen Platz mit Gärten und Treppen, die zum Ufer der Seine hinabführen.
Der Bau entstand für die Internationale Ausstellung 1937 und ersetzte den früheren Palais du Trocadéro aus dem 19. Jahrhundert. Die Vereinten Nationen hielten hier 1948 eine wichtige Versammlung ab, bei der die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte angenommen wurde.
Der Name Chaillot stammt vom gleichnamigen Hügel, der seit Jahrhunderten einen wichtigen Aussichtspunkt über Paris bildet. Heute besuchen viele Menschen die Terrasse zwischen den beiden Flügeln, um den Blick auf den Eiffelturm zu genießen und Fotos zu machen.
Die nächstgelegene Metrostation ist Trocadéro an den Linien 6 und 9, von dort sind es nur wenige Schritte zum Haupteingang. Die großen Terrassen und Treppen sind frei zugänglich, während die Museen in den Flügeln eigene Öffnungszeiten haben.
Mehr als zwanzig Bildhauer, fast sechzig Maler und zwei Kunstschmiede arbeiteten zusammen, um die Dekoration der neoklassischen Fassaden und Innenräume zu gestalten. Diese Zusammenarbeit machte den Bau zu einem großen Gemeinschaftswerk französischer Künstler der 1930er Jahre.
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