Menhir Pierre Percée von Draché, Neolithischer Menhir in Draché, Frankreich
Pierre Percée ist ein aufrechtstehender Kalksteinblock in Draché, der etwa 2,5 Meter hoch ist und eine ovale Öffnung von rund 35 Zentimetern im oberen Bereich hat. Diese Durchbohrung ist sein charakteristischstes Merkmal und unterscheidet ihn deutlich von anderen Menhiren in der Region.
Archäologische Ausgrabungen im frühen 18. Jahrhundert zeigten, dass dieser Stein die Fassade einer Grabkammer aus der Zeit um 3000 v.Chr. bildete. Die neolithische Konstruktion offenbarte eine sorgfältige Planung beim Bau dieser Totenanlage.
Anwohner vertrauten der Heilkraft des Steins und rieben sich daran ab oder gingen durch sein Loch, um verschiedene Beschwerden zu lindern. Der Glaube an diese Wirkung zeigt, wie das Monument in der lokalen Folklore lebendig blieb.
Der Menhir steht in der Nähe des Zentrums von Draché und ist über einen Parkplatz leicht erreichbar. Besucher finden hier einen Ort für Erkundungen ohne besondere Anforderungen oder Hürden.
Der Stein behielt sein charakteristisches Loch, das ursprünglich Teil seines Entwurfs als Grabfassade war, aber später zur lokalen Heilstätte wurde. Dieses seltene Merkmal machte ihn zu einem Ort, an dem praktische Funktion und spirituelle Bedeutung zusammenkamen.
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