Château de Bagneux, Mittelalterliche Burg in Bournan, Frankreich.
Das Château de Bagneux ist eine Burg, die vom 13. bis zum 15. Jahrhundert auf quadratischem Grundriss mit vier Ringmauertürmen errichtet wurde, von denen zwei abgetragen sind. Die beiden erhaltenen Türme bewahren ihre kegelförmigen Schieferdächer, „en poivrière“ genannt, und ihre Maschikulis. Maßwerkfenster in den Türmen und der Fassade zeigen den Übergang von militärischer zu wohnlicher Nutzung.
Die Festung entstand zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert auf quadratischem Grundriss mit vier Ringmauertürmen, von denen zwei abgestumpft sind. Das Gut erscheint 816 als Baniolus, im 11. Jahrhundert als Banneoli, im 17. Jahrhundert als Baigneux und Bagneux de Bournan. Es war ein Lehen des Schlosses von Sainte-Maure, und sein erster bekannter Herr, Guillaume de Beygnoux, lebte 1331. 1927 wurde es als Monument historique eingetragen.
Die Maßwerkfenster in den Türmen und der Fassade zeigen, wie sich die Anlage vom befestigten Kastell zu einem Adelssitz entwickelte. Diese architektonischen Details sind sichtbare Zeichen für den Wandel der Funktion über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Die Anlage ist seit 1927 als historisches Monument eingetragen und befindet sich in privater Hand, was bedeutet, dass Besuche von außen möglich sind, interne Besichtigungen aber eingeschränkt sein können. Der Ort liegt in der Indre-et-Loire-Region und ist mit Blick auf die umgebende Landschaft leicht zu erkennen.
Das Gut erscheint 816 als Baniolus und im 11. Jahrhundert als Banneoli; dieses Lehen unterstand dem Schloss Sainte-Maure. Guillaume de Beygnoux, der erste bekannte Lehnsherr, lebte 1331. Im September 1912 verfolgte Präsident Armand Fallières vom Schloss aus die Einnahme von Bagneux, mit der die großen Westmanöver endeten.
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