Abbaye de Roseland, Historisches Denkmal in Nizza, Frankreich.
Die Abbaye de Roseland steht an der Boulevard Napoléon III und kombiniert einen aus einem Benediktinerkloster in Toulouse stammenden Säulenbestand mit einer ehemaligen Landvilla. Die Anlage ist um einen italienischen Garten mit verschiedenen Pflanzenarten herum organisiert.
Die Anlage wurde um 1925 von dem Antiquitätenhändler Édouard Lacarde gegründet und nahm einen Steinbestand aus einem aufgelösten Benediktinerkloster auf. Sie baute auf einer älteren Landvilla auf, die die Familie Dalmassi seit dem 17. Jahrhundert besessen hatte.
Das Gebäude trägt seinen Namen wahrscheinlich von einem großen Rosengarten, der hier zwischen 1923 und 1927 angelegt wurde. Dieser Garten war Teil einer umfassenden Gartengestaltung und prägt bis heute das Verständnis des Ortes.
Das Gelände liegt günstig im Zentrum von Nizza und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Die öffentliche Verwaltung kümmert sich um die Instandhaltung, sodass regelmäßige Öffnungszeiten und guter Zugang gewährleistet sind.
In den 1960er Jahren fand hier eines der ersten Festivals der Kunstbewegung des Neuen Realismus statt, auf dem Künstler wie Arman und Yves Klein zusammenkamen. Das Gelände wurde dadurch kurzzeitig zu einem Treffpunkt der zeitgenössischen Kunstszene.
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