Hôtel de Villette, Privatpalais im 7. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Hôtel de Villette ist ein privates Stadtpalais im 7. Arrondissement mit kunstvoll behauenen Steinfassaden und großen Fenstern über mehrere Geschosse verteilt. Das Gebäude zeigt aufwendige dekorative Details und Ornamente, die den klassischen französischen Baustil prägen.
Das Haus stammt aus dem 17. Jahrhundert; der Finanzier Jacques de Vassan verkaufte es am 28. April 1636 an den Immobilienunternehmer Le Barbier. Von 1766 bis 1769 ließ es der Marquis de Villette durch den Architekten Charles De Wailly umbauen und reich ausstatten. Voltaire wohnte dort ab Februar 1778 bis zu seinem Tod am 30. Mai in einem Zimmer im zweiten Stock zum Hof.
Der Name stammt vom Marquis de Villette, der das Haus 1766 bis 1769 besaß und es von Charles De Wailly neu ausstatten ließ. Eine Tafel an der Fassade erinnert an Treffen der Widerstandsgruppe Libération-Nord, darunter Henri Ribière, während der Besatzung; links vom Gebäude steht eine Tafel Histoire de Paris.
Das Gebäude steht an der Ecke 27 quai Voltaire und 1 rue de Beaune im 7. Arrondissement; das Torhaus in der rue de Beaune mit Sphinxen und Greifen liegt zur Straße. Die Linie 12 hält an der Station Rue du Bac, der RER C am Musée d'Orsay. Eine Tafel Histoire de Paris links am Gebäude erläutert seine Geschichte.
Voltaire starb am 30. Mai 1778 in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss zum Hof hin; im Juli 1791 hielt sein Trauerzug zum Panthéon vor dem Gebäude. Am 15. August 2013 starb der Anwalt Jacques Vergès im selben Zimmer, bei seiner Freundin, der Marquise Marie-Christine de Solages.
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