Église évangélique baptiste de Paris, Baptistenkirche im 7. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die Église évangélique baptiste de Paris ist eine neugotische Kirche in der Rue de Lille 48, entworfen vom schwedischen Architekten W. Hansen. Ihre helle Steinfassade hat einen hohen Mittelteil mit drei Spitzbogenfenstern, einer runden Rosette im mittleren und einer Balustrade mit Vierpassöffnungen darüber. Der Innenraum bietet 700 Plätze und verwendet sehr dünne Metallstützen.
Eine Gruppe von Baptisten traf sich 1839 in der Rue Saint-Étienne-du-Mont und wechselte mehrfach den Standort, bevor sie diese Kirche mit Mitteln des American Baptist Missionary Committee in Boston errichtete. Der Grundstein wurde am 24. August 1872 gelegt, dem 300. Jahrestag der Bartholomäusnacht, und das Gebäude am 14. September 1873 mit einem Auditorium für 700 Personen eingeweiht.
Der Name der Kirche stammt von ihrer baptistischen Gemeinde, die hier seit 1873 Gottesdienste feiert. Die Gemeinde betreibt am selben Ort eine christliche Buchhandlung, „7ici“, und der Saal mit 700 Plätzen dient Gottesdiensten auf Französisch. Sie gehört zur Föderation der Evangelisch-Baptistischen Kirchen Frankreichs.
Der Innenraum bietet Platz für etwa 700 Besucher und ist bei Gottesdiensten und geplanten Gruppenbesuchen zugänglich. Es ist ratsam, die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen, da das Gebäude hauptsächlich für religiöse Versammlungen genutzt wird.
Die Kirche bewahrt das älteste Taufbecken für Erwachsene in Paris, das für die Taufe durch Untertauchen genutzt wird. Der schwedische Architekt W. Hansen, der auch die Pläne des protestantischen Tempels de l'Étoile zeichnete, entwarf die sehr dünnen Metallstützen der Kapelle. Die Gemeinde betreibt eine christliche Buchhandlung, „7ici“, unter derselben Adresse, 48 rue de Lille.
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