Pavillon Keller, Geschütztes Gebäude in Livet-et-Gavet, Frankreich
Der Pavilion Keller ist ein Gebäude aus Stein mit einer Betonverlängerung, die auf Stelzen über die Romanche-Fluss gebaut wurde. Die Struktur erstreckt sich über etwa 1740 Quadratmeter und verbindet Steinmauer rkeit mit modernem Betonbau zu einer ungewöhnlichen Form.
Charles Albert Keller, ein Ingenieur, errichtete dieses Gebäude 1912, um seinen Unternehmern und deren Familien in der Nähe seiner Industrieanlagen Unterkunft zu bieten. Die Struktur spiegelt die Industrialisierung des Isère-Tals wider und zeigt die Architektur aus der frühen 20. Jahrhundert.
Das Gebäude wurde bekannt, als Regisseur Mathieu Kassovitz es als Drehort für seinen Thriller Les Rivières Pourpres auswählte. Diese filmische Wahl hat dem Pavillon in der französischen Filmgeschichte einen festen Platz gesichert.
Das Gebäude befindet sich derzeit in schlechtem Zustand und erfordert umfangreiche Renovierungsarbeiten, da es unter Wassereinlässen und verschlissenen Elementen leidet. Der Zugang ist eingeschränkt, daher sollte man sich vor einem Besuch informieren, ob es für Besucher geöffnet ist.
Die Betonverlängerung hat ein Büro in Form einer Landunge, das über den Fluss hinausragt und dem Aufseher erlaubte, die Werkstätten und Fabriken unten zu beaufsichtigen. Dies war eine ungewöhnliche Gestaltungslösung, um Geschäftstätigkeit und Wohnraum zu verbinden.
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