Pavillon Keller, Geschütztes Gebäude in Livet-et-Gavet, Frankreich
Das Pavillon Keller ist ein Haus in Livet-et-Gavet, das in zwei Etappen entstand: ein steinerner Hauptbau von 1912 nach Plänen der Architekten Jean Benoit und Marius Jean Bonnat, dann 1930 ein Betonanbau auf Stelzen über der Romanche. Die Geschossflächen summieren sich auf 1740 m², der Eigentümer wohnte im obersten Stockwerk.
Der Pavillon wurde nach der Einrichtung der Werkstätten von Charles Albert Keller und Henri Leleux im Romanche-Tal im Jahr 1907 entworfen. Die Architekten Jean Benoit und Marius Jean Bonnat errichteten 1912 das steinerne Hauptgebäude; 1930 kam ein Betonanbau auf Pfählen über dem Fluss hinzu. Keller starb 1940 und vermachte den Pavillon seinem Sohn, der Livet 1967 verließ und die Anlagen 1973 an EDF übergab.
Das Haus ist in Mathieu Kassovitz' Film Les Rivières Pourpres nach dem Roman von Jean-Christophe Grangé zu sehen. Es erscheint außerdem in Loin du périph (2022) mit Omar Sy und Laurent Lafitte sowie in Para Ones Film Spectre: Sanity, Madness & The Family (2021). Alessandro Perissinotto lässt einen Teil seines Romans Une petite histoire sordide dort spielen.
Der Pavillon steht in Livet-et-Gavet an der Straße durch das Romanche-Tal; die aufeinanderfolgenden Verkäufe 1983, 1988, 2004 und im Sommer 2026 ließen Renovierungspläne unvollendet, sodass er nicht zu besichtigen ist. Die Steinfaçade und der auf Stützen ruhende Betonanbau sind von der Straße aus zu sehen; das Grundstück sollte nicht betreten werden.
1930 ließ Charles Albert Keller einen Betonanbau auf Pfählen über der Romanche errichten und richtete dort sein „bureau promontoire“ ein, ein vorspringendes Büro, von dem aus er auf seine eigenen Werkstätten und Fabriken herabsah. Das Haus erscheint zudem in Mathieu Kassovitz' Film Les Rivières Pourpres und in Loin du périph (2021).
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.073 Mitwirkenden weltweit.

