Vivier maritime de la Gaillarde, Römischer Fischteich und archäologische Stätte in Roquebrune-sur-Argens, Frankreich.
Der Vivier maritime de la Gaillarde ist ein römisches Fischbecken in Roquebrune-sur-Argens mit drei Steinbecken, die in den Felsen geschnitzt sind. Diese Becken liegen unter der Wasseroberfläche und werden durch Mauern voneinander getrennt.
Das Becken entstand zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert und war damals ein wichtiger Ort für die Lagerung von frischem Fisch. Die Nähe zu anderen Bauten lässt vermuten, dass hier auch die Produktion von Garum, einer Fischsoße, stattgefunden hat.
Die gepflegten Wasserbecken zeigen, wie römische Gemeinschaften ihre Beziehung zum Meer und zu Fischfang praktizierten. Besucher können heute sehen, wie diese Bauten noch immer ein Teil der lokalen Landschaft und ihrer Geschichte sind.
Der Ort liegt in der Nähe der Buslinie 876, die Saint-Tropez und Saint-Raphaël verbindet und eine Haltestelle bei Beaumont hat. Die beste Zeit zum Besuch ist bei Ebbe, wenn die Becken deutlicher zu sehen sind.
Ein nahegelegener Brunnen deutet darauf hin, dass dieser Ort zwei verschiedene Funktionen hatte. Frisches Wasser und Salzwasser wurden hier getrennt genutzt, um unterschiedliche Zwecke zu erfüllen.
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