Église arménienne Sainte-Marie de Nice, Armenische Kirche in Nizza, Frankreich.
Die armenische Kirche Sainte-Marie de Nice steht an der Boulevard de la Madeleine: eine blasspfirsichfarbene Fassade, ein Satteldach mit rötlichen Ziegeln. Über dem gewölbten Eingang liegen dunkelblaue Türflügel mit hellem Kreuzumriss; eine geschwungene Inschrift lautet „SAINTE MARIE CHAPELLE ARMENIENNE“, darunter armenische Schrift, dazwischen die Jahreszahl 1928. Innen zeigt ein weißer Saal mit Tonnengewölbe einen Holzaltar zwischen zwei kreuzbekrönten Pfosten, Bänke auf hellem Steinboden und einen Kristallleuchter an einem vergoldeten Gestell.
Der Kirchenbau begann 1927 und wurde wenige Monate später durch einen armenischen Bischof eingeweiht. Diese Gründungsperiode markierte die Etablierung eines wichtigen religiösen Zentrums für die wachsende armenische Gemeinschaft in Frankreich.
Die Kirche gehört zur Frankreich-Diözese des Katholikats von Etschmiadsin und koordiniert das geistliche Leben der apostolischen Armenier in Nizza. Der französische Name Sainte-Marie übersetzt das armenische Սուրբ Աստվածամայր, Heilige Gottesmutter, unter dem die Kirche geweiht wurde.
Die Kirche liegt am Boulevard de la Madeleine. Der Zugang von der Straße führt über ein Metallgitter und Stufen; das bogenförmige Portal hat dunkelblaue Doppeltüren. Im Inneren stehen die Bänke vor einer niedrigen Balustrade zum hölzernen Altar. Sehenswert ist das vergoldete Metallgerüst an der Decke, das die Kristallleuchter trägt.
Die Fassadeninschrift nennt unter der französischen Bezeichnung und der Jahreszahl 1928 den armenischen Namen der Kirche, Surp Asdvadzadzin (Heilige Gottesmutter). Das Gebäude gehört zur Diözese der Armenischen Kirche in Frankreich unter dem Katholikat von Etschmiadsin und koordiniert das religiöse Leben der armenischen Gemeinde von Nizza.
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