La Nef solaire, Monumentale Sonnenuhr-Skulptur auf der A9-Rastanlage in Tavel, Frankreich
La Nef solaire ist eine monumentale Sonnenuhr aus Stahl und Beton, die sich an der Raststätte Tavel Nord an der Autobahn A9 befindet. Die Struktur besteht aus zwei sich kreuzenden pyramidenförmigen Formen, die als funktionierendes Zeitmessgerät und künstlerisches Werk gleichzeitig dienen.
Das Werk wurde 1993 von der Bildhauerin Odile Mir, dem Astronomen Denis Savoie und dem Ingenieur Robert Queudot gemeinsam entworfen. Die Zusammenarbeit dieser drei Fachleute vereinte künstlerische Vision mit wissenschaftlicher Genauigkeit.
Das Werk ist eine funktionierende Sonnenuhr: Sie zeigt die Sonnenzeit, die je nach Zeitzone CET oder CEST in die gesetzliche Uhrzeit umgerechnet werden muss. Die drei Urheber — die Bildhauerin Odile Mir, der Astronom Denis Savoie und der Ingenieur Robert Queudot — verbanden Skulptur und astronomische Berechnung; oft wird das Werk als Beispiel sogenannter „Autobahnkunst“ genannt.
Sie können das Werk während eines Stopps an der Raststätte Tavel Nord kostenlos besuchen. Beachten Sie, dass die angezeigte Zeit eine Umrechnung von Sonnenzeit zu Mitteleuropäischer Zeit erfordert, um die aktuelle Uhrzeit zu bestimmen.
Die Sonnenuhr zeigt die wahre Sonnenzeit an, geht also je nach Jahreszeit und je nachdem, ob in Frankreich CET oder CEST gilt, der gesetzlichen Zeit voraus oder nach; eine Umrechnung ist nötig. Das Werk gilt oft als Beispiel für das abwertend so genannte „Autobahnkunst“-Genre.
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