Ville Close de Concarneau, befestige Altstadt von Concarneau
Die Ville Close de Concarneau ist eine befestigte Stadt auf einer Insel im Hafen der bretonischen Küstenstadt. Sie ist von dicken Steinmauern umgeben, in denen sich enge, gepflasterte Gassen mit alten Steinhäusern, Geschäften und Galerien erstrecken.
Die Stadt wurde im 15. Jahrhundert gegründet und mit Mauern versehen, um Bewohner vor Piraterie und feindlichen Angriffen zu schützen. Im 17. Jahrhundert verstärkte der Ingenieur Vauban die Befestigungen mit Artillerieplatformen und Türmen.
Die Ville Close ist Heimat von Künstlern und Handwerkern, die ihre Ateliers in den engen Gassen eingerichtet haben. Der Ort zieht seit langem Maler und Kunstschaffende an, die in den Werkstätten Holz- und Keramikarbeiten schaffen und in kleinen Galerien ausstellen.
Die Stadt ist von mehreren Parkplätzen rund um den Hafen erreichbar und kann kostenlos besucht werden. Die gepflasterten Gassen und einige Treppen können für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Kinderwagen schwierig sein, daher sollte man Zeit für langsame Erkundungen einplanen.
Der französische Maler Paul Gauguin besuchte die Region und ließ sich von der bretonischen Landschaft und dem Licht inspirieren, das die Künstler anzog. Diese künstlerische Verbindung zur region ist sichtbar in den zahlreichen Ateliers und Galerien, die heute noch in den Mauern tätig sind.
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