Église Saint-Maurice de Bécon, Neuromanische Kirche in Courbevoie, Frankreich
Die église Saint-Maurice de Bécon ist eine im Stil der Romanik wiederauflebte Kirche in Courbevoie mit einem Schiff, flachem Chor und einem Glockenturm mit Spitzbogenfenstern. Das Gebäude wird durch das mächtige Orgel-Werk aus dem 19. Jahrhundert geprägt, das seitdem den Klang des Raums prägt.
Der Architekt Julien Barbier entwarf das Gebäude zwischen 1907 und 1911, als die Gegend schnell wuchs und eine neue Kirche notwendig wurde. Sie ersetzte eine kleinere Kapelle, die nicht mehr ausreichte für die Anzahl der Gläubigen im Viertel.
Die Kirche ist ein Ort, an dem sich die lokale Gemeinde seit über einem Jahrhundert trifft und ihre Beziehung zur Umgebung pflegt. Der schlichte Innenraum mit seinen Rundbögen und Säulen schafft einen Ort der Ruhe inmitten des urbanen Viertels.
Das Gebäude liegt an der rue Armand-Silvestre und ist tagsüber leicht zu erreichen, da es nahe an öffentlichen Verkehrsmitteln liegt. Es wird empfohlen, morgens zu kommen, wenn es weniger Menschen gibt, um die architektonischen Details und das Innere in Ruhe anzuschauen.
Die Hauptfassade zeigt eine große gemeißelte Gestalt Christi mit ausgebreiteten Armen, die von zwei schützenden Bogengängen im römischen Stil umrahmt wird. Diese Darstellung ist ungewöhnlich für französische Kirchen dieser Zeit und verleiht der Fassade ein besonderes Aussehen.
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