Larina oppidum, Archäologische Stätte in Hières-sur-Amby, Frankreich.
Larina oppidum ist eine archäologische Stätte auf einem Kalksteinvorsprung, der sich über das obere Rhonetal erhebt und etwa 21 Hektar umfasst. Die Stätte wird von einer etwa 950 Meter langen Befestigungsmauer geschützt, die das Gelände nach außen hin abgrenzt.
Der Ort wurde seit der Bronzezeit besiedelt und entwickelte sich später zu einem befestigten Oppidium der Allobroger. In römischer Zeit entstand dort ein Heiligtum für Merkur, und in der Merowingerzeit wurde das Gelände in ein Verwaltungszentrum umgewandelt.
Der Ort spielte eine wichtige Rolle als befestiges Zentrum der Allobroger, die hier ihre Gemeinschaft organisierten und verteidigten. Besucher können heute noch die Spuren dieser antiken Bevölkerung in der Anordnung der Ruinen und den Überresten der Befestigungen erkennen.
Das Gelände ist ganzjährig zugänglich und befindet sich im Zentrum des Dorfes Hières-sur-Amby. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden auf der erhöhten Lage uneben sein kann.
Ein bemerkenswert gut erhaltenes germanisches Wohnhaus aus dem 6. Jahrhundert zeigt, wie Menschen nach dem Fall Roms in dieser Region lebten. Das Gebäude wurde später zu einer merowingerischen Festung umgebaut, was den Wandel dieser Zeit dokumentiert.
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