Nécropole nationale de Saint-Mandrier-sur-Mer, Militärfriedhof in Saint-Mandrier-sur-Mer, Frankreich.
Die Nécropole nationale de Saint-Mandrier-sur-Mer ist eine militärische Begräbnisstätte in dieser südfranzösischen Küstengemeinde mit etwa 1.080 Gräbern, die auf einem eigenen Gelände angelegt sind. Die Gräber tragen standardisierte Militärsteine und werden systematisch dokumentiert, um Informationen über die dort ruhenden Personen zu bewahren.
Der Friedhof wurde 1670 von Colbert, Minister Ludwigs XIV., auf den Höhen der Halbinsel Saint-Mandrier angelegt. Im Dezember 1948 übernahm ihn das Ministerium für Veteranen und erhob ihn zur nationalen Nekropole. Sein pyramidenförmiges Mausoleum von 1810 birgt Vizeadmiral Latouche-Tréville, der am 19. August 1804 an Bord der Bucentaure in der Reede von Toulon starb.
Zwei Fahnen an der Pyramide markieren die Trennung: links der französische Teil, rechts der italienische, der 1961 an die italienische Regierung abgetreten wurde. Nahe der Pyramide trägt ein italienisches Denkmal die Inschrift „Pax Bellum. Al dovere tutto dettero nulla chiesero obbedirono“ – der Pflicht gaben sie alles, verlangten nichts, gehorchten.
Die Nekropole liegt auf den Höhen der Halbinsel Saint-Mandrier, direkt gegenüber dem Eingang des Militärstützpunkts; das pyramidenförmige Mausoleum erreicht man also zuerst. Der italienische Teil liegt rechts des Mausoleums, der französische links, abgegrenzt durch zwei Fahnen. Das Gelände grenzt an einen aktiven Militärbereich; bleiben Sie auf dem Friedhofsgelände.
Die Pyramide am Eingang ist ein Mausoleum von 1810, 8 m hoch und von zwei Sphingen flankiert; sie birgt das Grab des Vizeadmirals Louis-René-Madeleine de Latouche-Tréville, Oberbefehlshaber der Seestreitkräfte im Mittelmeer, der am 19. August 1804 an Bord seines Schiffes Le Bucentaure in der Reede von Toulon starb. Zwei Fahnen daneben trennen den italienischen Teil rechts vom französischen links.
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