Immeubles Agar, Art Nouveau Wohnkomplex im 16. Arrondissement, Frankreich
Die Immeubles Agar bestehen aus sieben Wohnhäusern mit je sechs Hauptgeschossen und zwei Dachgeschossen, ausgestattet mit Steinfassaden und geschwungenen Erkern. Der Komplex verteilt sich über mehrere Adressen entlang der Rue de La Fontaine, der Rue Agar und der Rue Gros im 16. Arrondissement.
Der Komplex wurde von Architekt Hector Guimard zwischen 1910 und 1912 für ein Immobilienunternehmen entworfen und errichtet. Diese Schöpfung markiert einen wichtigen Moment des Art-Nouveau-Stils in der Pariser Wohnarchitektur dieser Epoche.
Die Gebäude zeigen sich als Wohnkomplexe mit floralen Steinverzierungen und schmiedeeisernen Geländern, die das tägliche Leben ihrer Bewohner rahmen. Diese Ausstattung prägt den Charakter der Straßen und schafft eine besondere Wohnatmosphäre im Viertel.
Der Komplex ist über mehrere Straßen verteilt und kann am besten erkundet werden, indem man entlang der drei Adressen spaziert. Die Fassaden und Details sind von der Straße aus sichtbar und bieten sich für einen Spaziergang ohne formale Besuchsbedingungen an.
Das Erdgeschoss beherbergt das Café Antoine, dessen Interieur glasierte Decken mit Signaturen von Benoist & Fils und dekorative Keramikfliesen enthält. Diese erhaltenen historischen Elemente im Cafe bilden ein seltenes Beispiel integrierter Kunsthandwerk aus dieser Bauepochen.
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