Dolmen von Mané-Kervilor, Neolithische Grabanlage in La Trinité-sur-Mer, Frankreich.
Die Dolmens de Mané-Kervilor sind drei megalithische Grabkammern auf einem felsigen Höhenrücken in einem Waldgebiet, jede mit einem steinernen Korridor zum inneren Heiligtum. Die beiden ersten Anlagen sind schon lange bekannt, während die dritte erst durch Ausgrabungen freigelegt wurde.
Die Anlagen stammen aus der Jungsteinzeit, vermutlich zwischen 4000 und 2500 v.Chr. Im 19. Jahrhundert wurden sie wissenschaftlich dokumentiert und später unter staatlichen Schutz gestellt.
Zu verschiedenen Zeiten errichtet, zeigen die drei Anlagen unterschiedliche Bestattungstraditionen der Jungsteinzeit. Man kann an den Steinkonstruktionen ablesen, wie sich die Grabsitten über Generationen hinweg veränderten.
Der Zugang erfolgt über markierte Wanderwege, die von La Trinité-sur-Mer aus erreichbar sind und an Informationstafeln vorbeiführen. Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich, liegt aber auf unebenem Waldterritorium.
Der dritte Dolmen blieb lange Zeit verborgen unter einem ovalen Erdhügel und wurde erst bei Ausgrabungen freigespiegelt. Diese verborgene Kammer enthielt zusätzliche Räume, die wichtige Erkenntnisse über Bestattungsgewohnheiten lieferten.
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