Grotte de Gourdan, Höhle in Frankreich
Die Grotte de Gourdan ist eine natürliche Höhle in der französischen Gemeinde Gourdan-Polignan, die sich an der Westseite des Mont Bouchet etwa 475 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Im Inneren finden sich raue Steinwände, breite Gänge und an den Wänden erhaltene Schnitzereien und Malereien aus der Vorzeit.
Die Höhle wurde erstmals in den 1870er Jahren von Archäologen erforscht, die Werkzeuge und Knochen aus dem Aurignacien und der Magdalénien-Zeit fanden. Diese Entdeckungen zeigten, dass frühe Menschen über Tausende von Jahren hinweg an diesem Ort lebten, jagten und ihre Kunst schufen.
Die Grotte de Gourdan war ein Ort, an dem prähistorische Menschen ihre Gedanken und Erlebnisse durch Schnitzereien und Malereien ausdrückten. Diese Kunstwerke an den Wänden zeigen, wie frühe Gemeinschaften ihre Umgebung wahrnahmen und ihre Geschichten weitergaben.
Der Zugang zur Höhle erfolgt über einen markierten Weg, der einen kurzen Aufstieg am Berghang erfordert. Es wird empfohlen, bequeme Schuhe zu tragen, eine Jacke gegen die kühle Temperatur mitzubringen und die Öffnungszeiten im Voraus zu überprüfen, da Besuche nur mit geführten Touren erlaubt sind.
Die Kunstwerke in dieser Höhle befinden sich in der Nähe des Eingangs, wo natürliches Licht eindringt, was es den frühen Menschen ermöglichte, beim Schaffen zu sehen. Dies ist ein seltenes Merkmal, da viele prähistorische Kunstplätze in dunkleren Bereichen der Höhle liegen.
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