Notre-Dame de Rocamadour, Mittelalterliche Kapelle in Rocamadour, Frankreich.
Die Notre-Dame de Rocamadour ist eine Kapelle, die dramatisch gegen Kalksteinfelsen gebaut wurde und gotische Merkmale wie Rippengewölbe zeigt. Das Dach besteht aus flachen Ziegeln und fügt sich in die steile Felswand ein, auf der das gesamte Heiligtum errichtet ist.
Die erste Erwähnung der Kapelle stammt von 1105, als Papst Paschalis II. deren Existenz bestätigte. Der Ort gewann an Bedeutung, nachdem die Überreste des heiligen Amadour 1166 gefunden wurden, was zahlreiche Pilger anzog.
Die Kapelle bewahrt mittelalterliche Wandmalereien mit Szenen der Marienbotschaft und des Marienbesuchs, die Pilger noch heute sehen können. Diese Bilder erzählen Geschichten, die für Besucher die Bedeutung des Ortes als Wallfahrtsstätte greifbar machen.
Um die Kapelle zu erreichen, müssen Besucher viele Stufen hinaufsteigen, da sie hoch oben in der Felswand liegt. Die beste Zeit zum Erkunden ist früh morgens oder bei bewölktem Himmel, wenn die Hitze weniger intensiv ist.
Eine Glocke hängt von der Kapellendecke und soll einer alten Geschichte nach von selbst läuten, wenn Seeleute in Not Rettung empfangen nach ihren Gebeten. Diese Legende ist bis heute Teil der Pilgeratmosphäre und dem Glauben vieler Besucher verbunden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.