Villa gallo-romaine de Brachaud, archäologische Stätte in Frankreich
Die Villa gallo-romaine de Brachaud ist ein archäologisches Stätte einer römischen Wohnanlage in der Nähe von Limoges mit erhaltenen Mauern und Badeanlagen. Die Ruinen erstrecken sich über etwa 150 Meter und zeigen die Grundrisse der Wohnräume sowie ein Aquädukt-System, das Wasser zu den Badern führte.
Die Villa wurde in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten während der römischen Herrschaft in Gallien errichtet und diente als Wohnort einer wohlhabenden Familie. Sie wurde im vierten Jahrhundert aufgegeben und ist heute durch Ausgrabungen ab den 1970er Jahren erforscht worden.
Die Villa war Teil einer wohlhabenden römischen Siedlung und zeigt, wie die Oberschicht in der Region lebte und sich entspannte. Die erhaltenen Badeanlagen deuten auf den Komfort hin, den sich die Bewohner leisten konnten, und verdeutlichen die Bedeutung solcher Orte im täglichen Leben der Römer.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich und verfügt über Wege und Stufen, die die Erkundung ermöglichen, obwohl einige Teile unter Schutzbauten verborgen sind. Informationstafeln erklären die verschiedenen Bereiche der antiken Anlage und helfen, die Struktur und Nutzung zu verstehen.
Ein Aquädukt mit ovaler Form liegt etwa 15 Meter neben der Villa und war Teil eines raffinierten Wassersystems, das die Badeanlagen versorgte. Obwohl der genaue unterirdische Weg zum Verbinden mit den Bädern bisher nicht vollständig entdeckt wurde, zeigen die Sedimentablagerungen, dass diese Wasserleitung einmal in Betrieb war.
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