Oppidum de Mauressip, Antike Siedlungsruine in Saint-Côme-et-Maruéjols, Frankreich
Das Oppidum de Mauressip ist eine antike Siedlungsruine auf einem Hügel in der Gemeinde Saint-Côme-et-Maruéjols im Departement Gard, Region Okzitanien. Es handelt sich um ein eingetragenes und teilweise klassifiziertes historisches Denkmal, zu dem Mauerreste, Terrassen und eine hellenistische Wachttürme gehören.
Das Oppidum wurde während der Späteisenzeit gegründet und bis in die Römerzeit genutzt, was auf eine lange Besiedlungsphase hinweist. In den Jahren 1978 und 1982 erkannte der französische Staat seine Bedeutung an und schützte zunächst den hellenistischen Turm als Denkmal und dann das gesamte Gelände.
Auf dem Hügel sind noch heute Mauerreste aus Trockenmauerwerk zu sehen, also Steine, die ohne Mörtel aufeinander gestapelt wurden. Diese Bauweise findet man in der gesamten Region und gibt dem Ort einen unverwechselbaren Charakter, der ihn mit der lokalen Landschaft verbindet.
Das Gelände ist über eine kleine Straße und einen kurzen Aufstieg zum Hügel erreichbar, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist. Vor Ort helfen Informationstafeln bei der Orientierung zwischen den Mauerresten und erklären, was man sieht.
Auf dem Gelände befindet sich eine hellenistische Wachttürme, ein seltenes Zeugnis griechischen Einflusses tief im Landesinneren, weit entfernt von den damaligen Küstenkolonien. Sie zeigt, wie weit griechische Bautechniken in die Region vorgedrungen waren.
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