Pierre de Gargantua, Prähistorischer Menhir in Neaufles-Auvergny, Frankreich.
Die Pierre de Gargantua ist ein Menhir aus Sandstein, der mitten auf einem Feld nördlich von Neaufles-Auvergny im Département Eure steht. Er ist 4 m hoch, im Mittel 2,10 m breit und 0,85 m dick; der Umfang beträgt 5,36 m am Boden und 4,20 m in Mannshöhe. Die verwitterte, von einem senkrechten Grat geteilte Fläche zeigt Grau-, Grün- und Blassgelbtöne.
Der Stein wurde erstmals 1298 unter dem Namen 'longa petra' (lange Stein) erwähnt und stammt aus der Jungsteinzeit. Erst 1934 erhielt er den offiziellen Status eines geschützten Denkmals und wurde damit offiziell bewahrt.
Auguste Le Prévost überlieferte die Sage 1832: Gargantua schärfte seine Sense an dem harten Sandstein und warf den Stein danach ins Tal. In der Fassung des Vicomte de Pulligny von 1879 mäht der Riese ein Feld bei Neaufles mit einer aus Rugles geholten Sense in einem Hieb. Die Landarbeiter schärften dort ihre Werkzeuge.
Besucher sollten wissen, dass sich der Stein auf privatem Gelände befindet und daher von außerhalb des Feldes zu betrachten ist. Es empfiehlt sich, lokale Wanderwege zu nutzen, um die Umgebung ohne Bedenken erkunden zu können.
Der Name 'Gargantua' verweist auf lokale Legenden, die besagen, dass der riesige folkloristische Charakter den Stein zum Schärfen von Werkzeugen verwendete. Diese humorvolle Tradition verbindet das Neolithische Monument mit der lebendigen Folklore der Region auf unerwartete Weise.
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