Château de Valognes, Mittelalterliche Burgruine in Valognes, Frankreich.
Das Château de Valognes existiert nicht mehr: Die Festung wurde 1771 geschleift und ihre Gräben für den zentralen Place du Château verfüllt. Einziger sichtbarer Rest ist eine hohe, schmale Steinruine aus rauen, hellen Blöcken, mit einem rechteckigen Fenster nahe der Spitze und einem kleineren links, deren unterer Teil von Kletterpflanzen überwuchert ist, neben einem Gebäude mit spitzem Dach und geschnitzter Steinbalustrade.
Im 11. und 12. Jahrhundert stand hier eine herzogliche Residenz mit Aula, Kapelle und privaten Gemächern; der junge Wilhelm, der spätere Eroberer, fand darin 1035 bis 1040 Zuflucht. Im 14. Jahrhundert als Burg neu errichtet, wurde sie 1364 von Bertrand du Guesclin eingenommen, 1418 bis 1449 von den Engländern gehalten und 1688 auf Befehl von Louvois geschleift. 1771 wurden die Ruinen beseitigt und die Gräben verfüllt, um den zentralen Place du Château anzulegen.
Die Burg gab dem zentralen Platz von Valognes, der place du Château, ihren Namen; er wurde über den zugeschütteten Gräben angelegt. Der Ort ist zudem mit dem Vertrag von Valognes von 1355 verbunden, durch den Karl der Böse das Cotentin erhielt. Von der Festung ist nichts erhalten; der Platz ist heute der wichtigste offene Raum der Stadt.
Die Burg ist verschwunden: 1771 wurde sie abgetragen und ihre Gräben zugeschüttet, um den Place du Château im Zentrum von Valognes anzulegen. Es gibt also keine Ruine zu erkunden; zu sehen ist der Platz selbst, unter dem die Anlage liegt.
Die Burg existiert nicht mehr: Ludwig XIV. ordnete 1688 ihre Schleifung an, ausgeführt unter Louvois, und 1771 wurden die Ruinen beseitigt und die Gräben verfüllt, um den Place du Château anzulegen. Die englische Wikipedia datiert die Zerstörung auf 1689 und nennt einen kleinen Turm, der bis zum Bombenangriff 1944 stand.
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