Palais épiscopal d'Auxerre, Bischofspalast in Auxerre, Frankreich
Der Palais épiscopal d'Auxerre ist ein Palastgebäude in der Stadt Auxerre mit mittelalterlicher Architektur und antiken Elementen. Im Inneren befinden sich Steingewölbe, römische Arkaden und verschiedene Säle, die von unterschiedlichen Bauphasen stammen.
Das Gebäude entstand im 12. Jahrhundert als Sitz der Bischöfe und wurde nach einem Gewölbeeinsturz im Jahr 1210 umfassend erneuert. Diese Wiederaufbauten prägten die heutige Form des Palastes und zeigen die baulichen Veränderungen, die über Jahrhunderte stattfanden.
Der Bischofspalast zeigt die Entwicklung der religiösen Architektur in Burgund durch romanische Arkaden und skulptierte Säulen.
Das Gebäude beherbergt heute Verwaltungsbüros und wird teilweise für Veranstaltungen genutzt, weshalb der Zugang je nach Aktivitäten begrenzt sein kann. Besucher sollten vorher informieren, welche Bereiche offen sind oder ob gerade Arbeiten stattfinden.
Eine bemerkenswerte Halle im Inneren wurde speziell als Versammlungsraum für Bischöfe konzipiert und zeigt die feine handwerkliche Qualität der mittelalterlichen Zimmerarbeit. Dieser Raum veranschaulicht, wie wichtig solche Orte für kirchliche Zusammenkünfte waren.
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