Immeuble dit de La Dépêche du Midi, Toulouse, Denkmalgeschütztes Bürogebäude in Toulouse, Frankreich
Das Immeuble dit de La Dépêche du Midi ist ein mehrstöckiges Bürogebäude in der Innenstadt von Toulouse, das 1932 nach Plänen des Architekten Léon Jaussely errichtet wurde. Der Grundriss hat die Form eines L, mit einem Erdgeschoss, das große Eingangshallen und ehemalige Schaufenster besitzt, sowie einem Obergeschoss mit Büros zur Straße und einer Wohnung auf der Seite der Rue Rivals.
Das Gebäude wurde als Sitz der Tageszeitung La Dépêche du Midi errichtet, einem der meistgelesenen Blätter in Südfrankreich im frühen 20. Jahrhundert. Im Jahr 1997 wurde es von der französischen Denkmalbehörde als Monument historique unter Schutz gestellt, wobei die Außenfassaden und Dächer geschützt sind.
Die Fassade des Gebäudes an der Rue Alsace-Lorraine ist mit farbigen Mosaiken bedeckt, die von den Künstlern Gentil und Bourdet geschaffen wurden, die bei Victor Laloux studierten. Diese Dekoration ist vom Gehweg aus gut sichtbar und gibt dem Bau ein erkennbares Gesicht im Stadtbild von Toulouse.
Das Gebäude liegt an der Rue Alsace-Lorraine, einer der Hauptstraßen im Zentrum von Toulouse, und ist zu Fuß von der Innenstadt aus leicht erreichbar. Da es sich um ein Privatgebäude handelt, ist das Innere nicht öffentlich zugänglich, aber die Fassade mit ihren Mosaiken ist von der Straße aus gut zu sehen.
Der Eckpunkt, an dem die beiden Flügel des L-förmigen Gebäudes aufeinandertreffen, beherbergte ursprünglich eine Kasse, also einen Schalter für Transaktionen direkt mit dem Publikum. Diese Anordnung zeigt, dass das Erdgeschoss nicht nur für die Redaktion gedacht war, sondern auch als öffentlicher Empfangsbereich für Abonnenten und Anzeigenkunden.
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