Chapelle Saint-Claude-la-Colombière, Historische Kapelle in Paray-le-Monial, Frankreich
Die Chapelle Saint-Claude-la-Colombière de Paray-le-Monial ist eine eingetragene historische Kapelle in der Rue Pasteur in Paray-le-Monial, in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Das Gebäude wurde um 1930 errichtet und zeigt außen einen schlichten Stil mit byzantinischen Einflüssen, während das Innere farbige Mosaiken, Buntglasfenster und bemalte Kapitelle besitzt.
Die Kapelle wurde um 1930 erbaut, kurz nach der Seligsprechung von Claude la Colombière im Jahr 1929, um seinen Reliquien einen festen Aufbewahrungsort zu geben. Im Jahr 2012 wurde sie offiziell als historisches Monument eingetragen, was ihren Schutz für die Zukunft sichert.
Die Kapelle trägt den Namen des Jesuitenpaters Claude la Colombière, der als spiritueller Begleiter der heiligen Margareta Maria Alacoque bekannt ist. Im Inneren zeigen Mosaiken und Buntglasfenster Szenen aus dem Leben Jesu sowie Darstellungen bekannter Jesuiten wie Franz Xaver und Ignatius von Loyola.
Die Kapelle liegt in der Rue Pasteur, einer der Hauptstraßen von Paray-le-Monial, und ist zu Fuß von den anderen religiösen Stätten der Stadt leicht erreichbar. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung, und die Kapelle ist für Einzelpersonen wie auch für Gruppen geöffnet.
In der Kapelle werden die Reliquien des heiligen Claude la Colombière aufbewahrt, darunter sein Schädel, der sichtbar über dem Altar ausgestellt ist. Ein Liegefigur des Priesters ist ebenfalls im Heiligtum zu sehen, was bei Kapellen dieser Größe selten ist.
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