Dent de Gargantua, Neolithischer Menhir in Saint-Suliac, Frankreich.
Der Dent de Gargantua ist ein aufrechtstehender Quarzitstein aus der Jungsteinzeit, der sich in der Bretagne befindet. Das Monument zeigt vier deutlich unterschiedliche Seiten und steht unweit der Mundung des Flusses Rance.
Der Stein wurde in der Jungsteinzeit aufgerichtet und ist eines der altesten Bauwerke der Region. Frankreich erkannte seine Bedeutung an und schutzte ihn 1889 als historisches Denkmal.
Der Name der Struktur geht auf eine alte Legende zurück, die den Riesen Gargantua mit einem verlorenen Zahn verbindet. Diese Geschichte ist immer noch Teil der lokalen Erzählungen und prägt, wie Besucher den Ort wahrnehmen.
Der Standort befindet sich auf privatem Grundstuck, daher ist eine vorherige Genehmigung erforderlich, um die Statte zu besuchen. Es ist ratsam, sich vor Ort uber die aktuellen Zugangsregelungen zu erkundigen und den Ort von oben zu betrachten, wenn ein Betreten nicht moglich ist.
Zwei weitere megalithische Strukturen aus derselben antiken Gruppe existierten einst in der Gegend, sind aber heute nicht mehr sichtbar. Diese verlorenen Steine zeigen, dass die Region ursprunglich ein ganzlich anderes Erscheinungsbild des Megalitheismus hatte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.