Halle aux grains d'Aix-en-Provence, Getreidehalle aus dem 18. Jahrhundert in Aix-en-Provence, Frankreich.
Die Halle aux Grains ist ein Steingebäude mit klassizistischen Fassaden und einem zentralen Giebel, der mit Skulpturen verziert ist und sich zwischen zwei wichtigen Plätzen erstreckt. Das Bauwerk zeichnet sich durch seine symmetrische Architektur und die elegant gestalteten Fassaden aus, die das städtische Gefüge prägen.
Der Bau begann 1717 nach Plänen des Architekten Georges Vallon und wurde 1765 fertiggestellt, um die Bedürfnisse des lokalen Marktes zu erfüllen. Das Projekt entstand in einer Zeit, in der Aix-en-Provence seine Infrastruktur modernisierte, um als Handelszentrum zu gedeihen.
Das Gebäude trägt Namen, die an die Flüsse Rhone und Durance erinnern, welche in Kunstwerken auf dem Giebel als Gottheiten dargestellt sind. Diese Darstellungen spiegeln wider, wie die Menschen der Region ihre Abhängigkeit von diesen Flüssen für Fruchtbarkeit und Wohlstand sahen.
Das Gebäude ist heute für verschiedene öffentliche Dienste geöffnet und beherbergt Postangebote, Verwaltungsbüros und eine Bibliothekswelle. Besucher können die äußere Architektur jederzeit sehen und auch die neuen Nutzungen erkunden, die dem historischen Raum Leben geben.
Der Bildhauer Jean-Pancrace Chastel schuf die allegorischen Skulpturen, die mit feinen Details arbeiten, welche Künstler selten sichtbar machen. Viele Besucher übersehen diese subtilen Merkmale, obwohl sie den Charakter des Daches grundlegend prägen.
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