Galerie St. Etienne, Moderne Kunstgalerie in der West 57th Street, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Die Galerie St. Etienne ist ein Kunsthandelsunternehmen in Manhattan, das sich auf österreichische und deutsche expressionistische Werke spezialisierte. Sie präsentierte Künstler wie Max Beckmann, Gustav Klimt und Egon Schiele sowie die amerikanische Künstlerin Grandma Moses.
Otto Kallir gründete das Unternehmen 1939, nachdem er vor Nazi-besetztem Österreich geflohen war und zunächst in Paris tätig war. Mit der Gründung in New York erlangte die Galerie später Bedeutung für die amerikanische Kunstwelt und den Markt für europäische Moderne.
The gallery played a vital role in introducing Expressionist works to New York audiences during the mid-twentieth century. Its representation of Grandma Moses helped establish folk art as a serious form within the American art world.
Das Unternehmen ist seit 2020 ein Kunstberatungsservice, daher funktioniert es anders als eine traditionelle Galerie mit regelmäßigen Ausstellungen. Die Archive und Bestände wurden zum Kallir Research Institute verlagert, wo Material für Forschung und Authentifizierung zugänglich ist.
Der Gründer Otto Kallir verließ ursprünglich das Studium der Luftfahrttechnik, da er in Wien Diskriminierung erlebte, bevor er sich der Kunstbranche zuwandte. Diese persönliche Wendung führte schließlich zur Gründung eines bedeutenden Kunsthandels, der Jahrzehnte lang die amerikanische Kunstszene prägte.
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