Église Saint-Sauveur à Recouvrance, Brest, Kirchengebäude im Stadtteil Recouvrance, Brest, Frankreich.
Die Église Saint-Sauveur ist eine Kirche im Jesuitenstil, die zwischen 1740 und 1749 nach einem Entwurf des Ingenieurs Amédée-François Frézier erbaut wurde. Ihre Giebelfassade trägt einen halbkreisförmigen Bogen über einer hölzernen Doppeltür mit sechs Feldern, flankiert von zwei vergitterten Fenstern über leeren Steinplatten, mit Voluten, die die Mitte mit niedrigeren Seitenmauern verbinden. Der Glockenturm hat drei bogenförmige Öffnungen mit Glocken, gekrönt von einem kleinen offenen Bogen und einem Kreuz. Im Inneren verläuft ein neunjochiges Schiff zwischen Seitenschiffen.
Die dem Heiligen Erlöser geweihte Kapelle von 1679, die ein Unternehmer mit arbeitslosen Hafenarbeitern errichten ließ, wurde „Kirche der verlorenen Zeit“ genannt und 1724 abgerissen. Die heutige Kirche, entworfen von dem Ingenieur Amédée-François Frézier, wurde zwischen 1740 und 1749 gebaut. Am 16. Mai 1750 erhob Bischof Gouyon de Vaudurant sie zur Pfarrkirche, getrennt von Saint-Pierre-Quilbignon.
Die Kirche beherbergt eine Statue der Notre-Dame de Recouvrance, die vom Künstler Yves Collet geschaffen wurde und über dem rechten Seitenaltar angebracht ist. Dieses Werk spiegelt die enge Verbindung des Viertels zu seiner Schutzpatronin wider.
Die Kirche steht im Viertel Recouvrance am rechten Ufer der Penfeld, gegenüber dem Zentrum von Brest. Im Hof steht ein Gedenkmonument aus Kersanton-Stein. Ein angrenzender Raum beherbergt die orthodoxe Pfarrei der Theophanie.
Der Beiname „Kirche der verlorenen Zeit“ gehört zur Kapelle von 1679, nicht zum heutigen Bau. Die Bewohner von Recouvrance ließen einen Unternehmer arbeitslose Hafenarbeiter einstellen, die eher im Schiffbau als im Mauerwerk erfahren waren; das wenig solide Gebäude wurde 1724 abgerissen. Frézies Kirche (1740–1749) ersetzte es.
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