Lac d’Allier, Laufstau des Flusses Allier in Vichy, Frankreich
Der Lac d'Allier ist ein künstlicher See zwischen Vichy und Bellerive-sur-Allier in Zentralfrankreich, der 1963 durch einen Damm entstanden ist. Das Gewässer erstreckt sich etwa 2,5 Kilometer und wird von der Allier und anderen kleinen Bächen gespeist, wobei es sich für verschiedene Wassersportarten eignet.
Der See wurde 1963 gefüllt, nachdem Wasserbauprojekte aus dem 19. Jahrhundert unter Napoleon III zunächst auf Widerstand stießen. Die Fertigstellung des Damms ermöglichte die Kontrolle des Flussverlaufs und die Umwandlung des Uferbereichs in einen Ort für Sport und Erholung.
Der Name des Sees bezieht sich auf den Fluss Allier, der das Gewässer speist und durchfließt. Heute ist das Ufer ein Ort, wo sich Einheimische und Besucher treffen, um Zeit im Freien zu verbringen und das Wasser als Teil ihres Alltags zu nutzen.
Der See ist das ganze Jahr über kostenlos zugänglich und bietet Einrichtungen wie Strände, Picknickplätze und Leihstationen für Wassersportgeräte. Ein etwa 6 Kilometer langer Weg um das Ufer ermöglicht es Besuchern, das Gelände zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden und dabei verschiedene Sportstätten und Aussichtspunkte zu erreichen.
Ein Fischbeobachtungspavillon am Damm ermöglicht es Besuchern, wandernde Fische wie Lachse bei ihrem Aufstieg flussaufwarts zu beobachten. Dieses Merkmal verbindet Naturschutz mit Besuchererlebnis und zeigt, wie der See über die bloße Erholung hinaus funktioniert.
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