Fort Napoléon, Militärfestung in La Seyne-sur-Mer, Frankreich.
Fort Napoléon ist eine quadratische Befestigung mit massiven Steinmauern und Bastionen in den vier Ecken, die über einen zentralen Hof verfügt. Die Anlage wurde so angelegt, dass sie als Verteidigungsposition diente und den Blick auf die Bucht kontrollierte.
Napoleon ordnete den Bau dieser Küstenbefestigung zwischen 1812 und 1823 an, um die französischen Marineverteidigungen im Mittelmeer zu stärken. Das Fort spielte erst 1944 eine militärische Rolle, als es an der Befreiung Frankreichs beteiligt war.
Die Festung beherbergt heute eine zeitgenössische Kunstgalerie und wird regelmäßig für Musikveranstaltungen wie Jazz- und kubanische Festivals genutzt.
Das Fort ist über den Chemin Marc Sangnier erreichbar und es gibt kostenlose Parkplätze in der Nähe des Eingangs. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege auf dem Gelände uneben sind.
Das Fort blieb lange Zeit militärisch ungenutzt und wurde erst während der Invasion von 1944 wirklich getestet. Seine späte Einsatzzeit macht es zu einem seltenen Beispiel einer napoleonischen Befestigung, die ihre ursprüngliche Aufgabe erst Jahrzehnte nach ihrer Fertigstellung erfüllte.
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