Forêt de Hesse, Naturwaldgebiet in Lothringen, Frankreich
Die Hesse-Waldgebiet liegt westlich von Verdun zwischen mehreren Dörfern und erreicht eine Höhe von etwa 250 Metern. Das Waldgebiet erstreckt sich über einen größeren Bereich und wird heute als kontaminiertes Gebiet aus dem Ersten Weltkrieg behandelt.
Während des Ersten Weltkriegs diente das Waldgebiet als Hauptquartier der 91. Amerikanischen Division und beherbergte Eisenbahnlinien für den Transport von Versorgungsgütern und die Evakuierung von verwundeten Soldaten. Das Gebiet gehört heute zu den belasteten Zonen von Verdun und trägt die Spuren dieser militärischen Vergangenheit.
Der Wald war schon in der Antike besiedelt, wie archäologische Funde von Töpferwerkstätten aus dem ersten Jahrhundert zeigen. Diese Spuren erinnern daran, dass Menschen diesen Ort seit Jahrtausenden nutzen.
Das Waldgebiet liegt in der Roten Zone von Verdun, einem kontaminierten Gebiet aus dem Ersten Weltkrieg, das Besucher betreten können. Es ist wichtig, auf gekennzeichneten Wegen zu bleiben und die Sicherheitsrichtlinien zu beachten, um Kontakt mit gefährlichen Materialien zu vermeiden.
Amerikanische Soldaten, die während des Krieges in diesem Waldgebiet stationiert waren, hielten ein wildes Schwein namens Guigui als Maskottchen. Diese ungewöhnliche Geschichte verbindet das Soldatenleben mit der Tierwelt und zeigt eine menschlichere Seite der Kriegszeit.
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