Port Racine, Historischer Hafen in La Hague, Frankreich.
Port Racine ist ein winziger Naturhafen an der Küste der Normandie in der Region La Hague, gebildet durch zwei kurze Steinmolen, die eine sehr schmale Einfahrt freilassen. Das Becken ist so klein, dass nur wenige kleine Fischerboote darin vor Anker liegen können.
Ein französischer Kaperfregattkapitän namens François-Médard Racine ließ diesen Hafen um 1813 anlegen, um kleine Boote vor Stürmen zu schützen. Im Laufe der Zeit wurde er zu einem festen Anlaufpunkt für die lokale Fischerei der Region.
Port Racine trägt den Namen des Privatiers, der ihn erbaute, und dieses Detail ist vor Ort gut bekannt. Wer die Kaimauern entlanggeht, sieht noch heute kleine Boote, die eng nebeneinander vertäut liegen, und beobachtet Fischer bei ihrer täglichen Arbeit.
Der Hafen ist frei zugänglich und lässt sich zu Fuß entlang beider Molen erkunden. Bei Flut liegen die Boote am höchsten und das Becken zeigt sich von seiner besten Seite.
Port Racine gilt als der kleinste Hafen Frankreichs, ein Titel, der ihm eine gewisse Bekanntheit eingebracht hat, obwohl er trotz seiner Winzigkeit noch heute aktiv genutzt wird. Diese anhaltende Nutzung macht ihn zu einem der seltenen Kleinhäfen, die nicht zu einem rein touristischen Ort geworden sind.
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