Roche Olvéra, Berggipfel in Valloire, Frankreich.
Roche Olvéra ist ein Berggipfel in Valloire mit einer Höhe von etwa 2600 Metern, dessen felsiger Gipfel Aussichten auf mehrere große Gebirgsmassive bietet. Von hier aus sind die Ecrins-Massiv, die Aiguilles d'Arves und der Mont Blanc sichtbar.
In früheren Jahrhunderten nutzten Hirten diese Gegend als wichtige Route, um ihre Schafherden saisonal zwischen Tälern zu transportieren. Der Berg war Teil eines etablierten Wanderungssystems, das Gemeinschaften in verschiedenen Höhenlagen verband.
Die Umgebung ist geprägt von traditioneller Almwirtschaft, die noch heute während der Sommermonate sichtbar ist, wenn Schafherden die Bergabhänge nutzen. Diese Praktiken prägen das Landschaftsbild und verbinden die Region mit ihrer ländlichen Vergangenheit.
Der Zugang zum Gipfel ist über markierte Wege vom Galibier-Pass aus möglich und erfordert etwa anderthalb Stunden Wanderung mit einem Höhenunterschied von rund 350 Metern. Das Gebiet ist am besten in den wärmeren Monaten zugänglich, wenn die Schneebedeckung minimal ist.
Der Gipfel befindet sich an einem geologischen Knotenpunkt, wo unterschiedliche Felsformationen der Alpen aufeinander treffen. Dieses Zusammentreffen verschiedener geologischer Strukturen macht den Ort für Naturkundler besonders interessant.
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