Chêne à Guillotin, Historische Eiche in Concoret, Frankreich.
Der Chêne à Guillotin ist eine alte Stieleiche in Concoret mit einem Stammdurchmesser von etwa 3 Metern und einer Kronendurchbreitung von rund 20 Metern. Der Baum zeigt eine markante Höhlung im Inneren, die seit Jahrhunderten besteht und sein beeindruckendes Volumen kennzeichnet.
Ursprünglich war dies ein normaler Waldbaum, der über Jahrhunderte hinweg langsam eine Höhlung in seinem Inneren entwickelte. Sein Name verbindet sich mit einem entscheidenden Moment 1797, als ein verfolgter Priester darin Unterschlupf fand.
Der Name des Baums erinnert an eine düstere Episode: Ein Priester versteckte sich 1797 im Hohlraum und entging so den Verfolgern. Die örtliche Bevölkerung verbindet diesen Ort mit Geschichten von Rettung und Zuflucht in schwierigen Zeiten.
Der Baum befindet sich südlich des Weilers La Rue-Éon und ist von schützenden Holzbarrieren umgeben, die Besucher davon abhalten, den Boden zu verdichten oder die Wurzeln zu beschädigen. Man sollte auf den markierten Wegen bleiben und die Schutzvorrichtungen respektieren.
Eine Spinne soll eine Netzkonstruktion über der Höhlung gesponnen haben und damit den versteckten Priester zufällig vor Revolutionären verborgen gehalten haben. Diese kleine, aber entscheidende Rolle des Tieres hat die Geschichte des Baums über Generationen hinweg geprägt.
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