Couvent des Ursulines de Paris, Kloster aus dem 17. Jahrhundert im 5. Arrondissement, Frankreich.
Das Couvent des Ursulines de Paris ist ein Klostergebäude aus dem 17. Jahrhundert im Lateinischen Viertel, errichtet im Jahr 1620 mit charakteristischen Architekturmerkmalen dieser Periode. Die Anlage umfasst mehrere verbundene Gebäudeflügel, die um innere Höfe herum organisiert sind.
Das Kloster wurde 1620 von Madeleine Luillier de Sainte-Beuve gegründet und entwickelte sich zum Zentrum des Ursulinenordens in Frankreich. Über die Jahrhunderte hinweg blieb es ein wichtiger Ort für Bildung und religiöses Leben im Quartier Latin.
Das Kloster spielte eine wichtige Rolle bei der Erziehung von Mädchen aus verschiedenen sozialen Schichten, was für seine Zeit ungewöhnlich war. Heute kann man in den Räumlichkeiten noch die Spuren dieser pädagogischen Mission erkennen.
Das Gelände liegt in der Nähe der Kreuzung von Rue des Ursulines und Rue Gay-Lussac, wo man es leicht zu Fuß erreichen kann. Ein Teil der ehemaligen Klosteranlage beherbergt heute ein Kino, das zusätzliche Attraktionen und Orientierungspunkte bietet.
Innerhalb der Klosteranlage befindet sich das Studio des Ursulines, eines der ältesten Einzelbildschirm-Kinos in Paris, das bis heute aktiv ist. Dieses Kino bewahrt eine seltene filmische Tradition in der Stadt, während es gleichzeitig den historischen Ort nutzt.
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