Pavillon Bellevue du CNRS, Forschungsgebäude im Bellevue-Viertel, Meudon, Frankreich.
Das Pavillon Bellevue ist ein mehrstöckiges Gebäude mit großen Fenstern und ausgeprägten architektonischen Merkmalen aus dem 19. Jahrhundert im Bezirk Bellevue in Meudon. Heute dient es als Sitz der regionalen Delegierung Ile-de-France Ouest & Nord des CNRS und koordiniert wissenschaftliche Forschungsaktivitäten.
Das Gebäude wurde 1846 als Thermalbad-Hotel von Arzt Louis Désiré Fleury gegründet und später 1881 in das Grand Hotel de Bellevue umgewandelt. Während des Ersten Weltkriegs wurde das Anwesen als Militärlazarett genutzt, nachdem Isadora Duncan es dem Heer zur Verfügung stellte.
Das Gebäude war Wohnort bekannter Künstler wie dem Maler Édouard Manet im Jahr 1879 und der Tänzerin Isadora Duncan, die hier ihre Tanzschule Le Dyonision gründete. Der Ort verbindet Kunstschaffende und Wissenschaft in seiner Geschichte miteinander.
Das Gebäude befindet sich im Bellevue-Viertel von Meudon und ist heute für die breite Öffentlichkeit nicht regelmäßig zugänglich, da es als Forschungszentrale fungiert. Besucher interessieren sich möglicherweise für die Außenansicht und die Geschichte des Ortes aus dem öffentlichen Raum heraus.
Das Gebäude war ursprünglich ein Baderesort mit Thermalbädern, bevor es sich in ein Hotel und später in ein Forschungszentrum verwandelte. Diese Umwandlung zeigt, wie sich die Nutzung des Ortes grundlegend mit den Bedürfnissen der Zeit geändert hat.
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