Fort de Brescou, Militärfestung auf vulkanischer Insel nahe Agde, Frankreich
Île de Brescou ist eine kleine vulkanische Insel in der Nähe von Agde mit einer Steinfortifikation, deren vier Bastionen einen zentralen Hof umgeben. Die dicken Mauern erheben sich direkt aus dem Mittelmeer und bilden eine kompakte Verteidigungsanlage, die das gesamte Eiland einnimmt.
Die Festung entstand 1586 auf Befehl von Guillaume de Joyeuse, um Spanien während der Religionskriege abzuschrecken. Zwischen 1604 und 1610 wurde die Anlage erweitert und verstärkt, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu verbessern.
Der Name der Insel stammt von "Brescou", einem okzitanischen Wort für kleine Insel, und spiegelt die lange lokale Geschichte wider. Besucher können heute die Verbindung zwischen dem Ort und seiner Funktion als Gefängnis in den massiven Mauern erkennen, die noch immer über das Meer aufragen.
Der Zugang zur Insel erfordert eine Bootsfahrt vom Cap d'Agde aus. Seit 2005 sind Besuche für die Öffentlichkeit wegen struktureller Probleme nicht mehr erlaubt.
Das Eiland beherbergt zwei Leuchttürme mit unterschiedlichen Ursprüngen: einen Steinturm aus dem 16. Jahrhundert und einen 1836 erbauten Leuchtturm, der auf Ruinen eines noch älteren Turms errichtet wurde. Diese Kombination zeigt, wie lange Menschen diesen Ort als Navigationshilfe nutzten.
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